Fotograf - Intention - Ausrüstung

Jörg Rüblinger, Foto: www.karin-berneburg.de, 2008
Foto: Karin Berneburg

Herzlich willkommen auf meiner Homepage!

 

Wer es kurz und knapp möchte:

 

Ich heiße Jörg Rüblinger, bin gerne in der Natur unterwegs und habe sehr viel Freude am Fotografieren und Betrachten von Fotos.

 

 

 

Und nun die längere Version:

 

Wenn ich mir die Internetpräsenzen von Fotografen anschaue, interessiere ich mich ja vorrangig für die von ihnen gemachten Fotos und nur in wenigen Fällen für deren Biografie und Beweggründe für's Fotografieren, sowie die verwendete Kameratechnik. Aber es gibt auch diejenigen, die erfahren möchten "wer hier warum hinter welcher Kamera steckt": Ich bin - kaum zu glauben bei dem, was mir mit Mitte dreißig widerfahren ist * - mittlerweile schon über ein halbes Jahrhundert auf der Welt. Seit meiner Kindheit bewege ich mich sehr gerne in der Natur - hauptsächlich, um Wildtiere und insbesondere Vögel zu beobachten. Die Begeisterung für die Tier- und Naturfotografie kam dann irgendwann hinzu, um meine Beobachtungen und Erlebnisse auch "archivieren" zu können. Die arrangierte Fotografie beziehungsweise die Studio- oder Atelierfotografie interessieren mich nicht so sehr.

 

Ich sehe mich daher eher als dokumentarischen Schnappschuss-Knipser und nicht als "Fotograf"

 

Ich halte einfach ein paar Momente, Begegnungen und Erlebnisse mit der Kamera fest - mehr nicht. Ich fotografiere nicht, um gute Bilder zu bekommen, sondern weil ich das Gefühl habe, beim Blick durch den Kamerasucher meine Welt durch den eingeschränkten Ausschnitt wesentlich konzentrierter und dadurch intensiver wahrzunehmen. Der schöne Nebeneffekt ist, dass ich diesen Moment mit all seinen Eindrücken beim Anblick jedes einzelnen Fotos wieder abrufen und damit nacherleben kann. Ich weiß dann genau wie ich mich gefühlt habe, wie das Licht, das Klima, die Gerüche und jeweilige Stimmung vor Ort waren – selbst wenn es 25 Jahre oder länger her ist. Ohne die Bilder gelingt mir das nicht annähernd so gut! So haben sich mittlerweile viele Dias und digitale Images angehäuft, die mir beim Betrachten viel Freude bereiten und alte Erinnerungen wachrufen. Da erschien mir eine eigene kleine Foto-Homepage ganz pfiffig. Jetzt kann ich mich relativ unkompliziert selbst an einer größeren Anzahl meiner Bilder erfreuen und auch anderen die Möglichkeit geben, daran teilzuhaben.

 

Zu "Analog-Zeiten", also als man noch auf Film belichtete, habe ich einige längere und spannende Reisen in ferne Länder unternommen. Seit vielen Jahren möchte ich aber vorrangig aus Umweltschutzgründen möglichst keine Flugreisen mehr machen, sodass ich mich auf Deutschland und angrenzende Länder beschränken werde. Ja, ich weiß, dass sich so etwas nach einigen Fernreisen leicht schreiben lässt, aber ich bin wirklich bemüht, wenigstens einigermaßen konsequent zu sein. Wenn man ein wenig von der großen weiten Welt bereist und gesehen hat, wird es ja vor der eigenen Haustüre oftmals interessanter - sagt man ;-)

 

Aus verschiedenen Gründen habe ich nun fast 8 Jahre lang kaum einmal eine Kamera in die Hand genommen. Erst mit dem Kauf einer digitalen Vollformat-Kamera habe ich wieder sporadisch mit dem Fotografieren begonnen und feststellen dürfen, dass es mir große Freude bereiten und auch von manchen Sorgen ablenken kann. Aber leider bin ich viel zu oft nicht in der Lage, mit der Kamera vor die Haustür zu gehen. Das liegt an meinem Wolf Lupus, meinem ständigen und total nervenden Begleiter...

 

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, Kritik üben bzw. mir vielleicht auch nur etwas Nettes mitteilen wollen, können Sie sich gerne per E-Mail über das Kontakt - Formular mit mir in Verbindung setzen oder einen Kommentar im Gästebuch hinterlassen.. 

 

Jörg Rüblinger, Oktober 2014

"Fotografieren ist eigentlich ganz einfach,

solange man nichts davon versteht!"

Jörg Rüblinger, Foto: Stefanie Lis, 1989

Reisefotografie / Tier- und Naturfotografie

 

Engagierte Tier- und Naturfotografen haben häufig ein grundsätzliches Problem: Das Motiv ist so gut wie nicht beeinflussbar. Das Wetter macht was es will und die "Viecher" sind entweder nicht da oder auf der Flucht vor dem Fotografen. Neben guten Kenntnissen über Fauna und Flora sollte ein Tier- und Naturfotograf vor allem eine wichtige Eigenschaft mitbringen: Geduld. Auch wenn man es den Bildern nicht ansieht: Es steckt oftmals ein nicht geringer zeitlicher Aufwand und auch große körperliche Anstrengung dahinter, die teilweise recht entlegenen Biotope mit ihren Bewohnern zu erreichen. Ich sehe das entspannt und gelassen und bezeichne ich mich deshalb gerne auch als Tier- und Naturknipser und freue mich über jede Zufallsbegenung mit einem Wildtier. Wenn es kein oder nur schlechte Fotos gibt, ist es auch in Ordnung. Da ich früher auf vielen Reisen vor Ort lediglich zu Fuß mit einem Rucksack oder mit dem Fahrrad unterwegs war, kam noch ein anderes Problem hinzu: Das Gewicht der Ausrüstung. Neben Zelt, Schlafsack, Isomatte, Kocher, Kleidung, Nahrung und Wasser sollte ja auch noch etwas zum Fotografieren eingepackt werden! Aus diesem Grund konnte ich nur eine "Minimal- Fotoausrüstung" mitnehmen und selbst die war eigentlich viel zu schwer. Neben einem leichten Gehäuse ohne Motor nahm ich oft nur drei Objektive mit: ein 24er Weitwinkel, ein 105er Makroobjektiv und ein viel zu kurzes 300er Teleobjektiv. Blitz und Stativ habe ich aus Gewichtsgründen oft nicht mitnehmen können, obwohl ich sie aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse mehr als nur einmal dringend benötigt hätte. Trotz aller Sparmaßnahmen, wie die Verwendung von Seidenunterwäsche und abgesägten Zahnbürsten zugunsten der Mitnahme mindestens eines weiteren Diafilm-Döschens, wog mein 80 Liter Trekking-Rucksack jedoch selten weniger als 25kg, was bei damals nicht ganz 65kg Körpergewicht auf Dauer recht beschwerlich war. Bei einer maximalen Brennweite von nur 300mm im Rucksack war es oft nicht möglich, ordentliche Bilder von Wildtieren zu machen. Bei vielen Arten hätte die Fluchtdistanz unterschritten werden müssen, um formatfüllende Aufnahmen zu bekommen. Aus diesem Grund gehört immer ein hochwertiges Fernglas zur Grundausstattung der Ausrüstung in meinem Rucksack. Es brennt die wirklich guten Bilder ins Gehirn ein!


Die Beobachtung von Wildtieren ohne deren Störung war und ist für mich immer wichtiger als ein schönes Foto. 

 

Ich fotografiere Tiere nicht aus getarnten Verstecken oder Ansitzen und Fotos vom Nest bzw. Nistplatz von Vögeln finde ich unsäglich und beschämend (Die wenigen Nestaufnahmen auf meiner Homepage zeigen Bilder von wissenschaftlichen Beringungsaktionen oder von automatischen Nestkameras). Ich bin meistens als Wanderer oder Spaziergänger in der Landschaft unterwegs und dokumentiere somit lediglich Zufallsbegegnungen - wenn auch oft wissend, was mich evtl. erwarten könnte. Es fehlt mir auch ein langes Tele mit hoher Lichtstärke in meiner Objektivsammlung - zu teuer und zu schwer für mich. Wirklich "gute" und vor allem formatfüllende Fotos gelingen bei vielen Tierarten in Mittel-Europa meist nur aus dem Tarnzelt bzw. dem Ansitzversteck heraus.

 

Die Mehrzahl der Tieraufnahmen (exklusive der Nutz- und Haustiere) entstand in freier Wildbahn. Gefangenschaftsaufnahmen, bzw. Bilder von zahmen Wildtieren unter menschlicher Obhut werden mit (C) für 'Capitivity/Gefangenschaft' gekennzeichnet.

Meine Ausrüstung - größer als mein fotografisches Talent!

Aktuelle Ausrüstung

  • Kamera: Nikon D800 aus dem Jahr 2012
  • Objektive: Nikon 24 bis 300mm (ausschließlich ältere Modelle von 1978-2002), Tamron Zoom 150-600mm Vers. I (leider suboptimal in der Schärfeleistung)
  • Kompakt-Knipsen: Panasonic Lumix LX 5 aus dem Jahr 2010, seit Dezember '16 noch eine Sony RX100 III
  • Stative, Köpfe: Gitzo, Manfrotto, Novoflex (alles so gut wie nie im Einsatz)
  • Rucksäcke, Taschen: Lowepro (keine Ahnung warum, aber die gehen einfach nicht kaputt)
  • Hirn, Auge und rechter Zeigefinger: Jörg Rüblinger
Swarowski Ferngläser

Mein Lieblings-Fernglas ist das Swarovski EL 8x32 (links). In der Mitte ein knapp dreißig Jahre altes, sehr gutes Leica Trinovid 10x42 und rechts eines meiner ersten Ferngläser, das mehr als 38 Jahre alte Swarovski Habicht SL 10x40, das mir immer noch viel Freude bereitet, da es aufgrund seiner Porroprismen-Konstruktion eine gute Schärfentiefe und ein tolles räumliches Sehen bietet.

Einige der hier zu sehenden Fotos sind analog, also auf 35mm Kleinbildfilm entstanden - insbesondere in den Rubriken NATUR/DIAS und LÄNDER. Ich habe bis in die späten 90er Jahre ausschließlich Diapositiv - Filme belichtet, meist Kodachrome 25, 64 und 200 ASA, sowie Fujifilm Sensia II 100 und 200 ASA. Die Kameramodelle waren damals u.a. Nikon FM, FA, F3, F90x, F100 mit diversen Nikkor Ai-S und Af-D Objektiven. Meine ersten digitalen Fotos entstanden mit einer Nikon D200 und dann kam der Wechsel zum jetzigen Nikon-FX-Format, bei dem ich zum Glück immer noch die teilweise über 35 Jahre alten Nikkor-Objektive benutzen kann. Im Grunde ist es aber mehr oder weniger gleichgültig, mit welchem Kamerasystem man arbeitet - ich weiß aber, dass sich einige (Männer?) für diese technische Information interessieren. Ich zitiere an dieser Stelle gerne den verstorbenen deutschen 'Altmeister' der Tierfotografie, Fritz Pölking, der immer die Gegen-Frage stellte: "Wer möchte denn eigentlich wissen, mit welchem Pinsel großartige Gemälde gemalt wurden?"

Technische Hinweise zur Homepage

Diese Seite ist aufgrund der großen Bilddaten eigentlich nur mit einem schnellen Internetzugang gut zu betrachten. Passen Sie die Größe ggfs. über die Tasten-Kombi (Strg +/-) an.  Mit dem Browser 'Internet-Explorer' kommt es beim Scrollen leider zu sehr starken "Ruckel-Effekten". Sorry - ich habe darauf leider keinen Einfluss. Die Darstellung ist von Browser zu Browser verschieden, auch die Skalierbarkeit ist unterschiedlich. Immer ausgehend von den aktuellsten Browser-Versionen (Sommer 2016):

 

Google CHROME ist meine Empfehlung. Recht schnell und gute Vorschaubilder.

Mozilla FIREFOX scheint Probleme bei den Diashows zu haben - sie ruckeln manchmal.

Windows EDGE wird nicht empfohlen - hier werden total unscharfe Vorschaubilder generiert!

 

Die Homepage entstand mit dem Editor von JIMDO. Es handelt sich um ein Baukastenprinzip, bei dem man innerhalb definierter Layouts begrenzte gestalterische Anpassungen vornehmen kann. Nicht wirklich kreativ, aber für Programmieranalphabeten wie mich eine Möglichkeit, solch eine Seite zu realisieren. Leider wurde und wird die bereits bestehende Seite aufgrund der "Innovationen" durch Jimdo immer wieder verändert. Nicht inhaltlich aber in vielen Details des Layouts. So wurde z. Bsp. die Diashow im Layout komplett umgestaltet. Darüber hinaus werden (mit Ausnahme der Hintergrund-Slideshow) alle Fotos wesentlich unschärfer abgebildet, als sie tatsächlich sind. Beim Blog gibt es starke gestalterische Beschränkungen - so ist es leider nicht möglich, Spalten anzulegen. Da ich schließlich gutes Geld an Jimdo zahle, hätte ich gerne die Option, "Neuerungen" für meine Seite abzulehnen und will sie nicht ungefragt hinnehmen müssen. Kennen Sie den Ausdruck "verschlimmbessern" ?

 

(C) : "captive" - Aufnahmen von Tieren in Gefangenschaft wie Zoo, Tierpark, Falknerei u.a.

(m) : "manipulated" - inhaltlich duch Verwendung von Bildbearbeitungsprogrammen veränderte Fotos


Stellen Sie die Display-Helligkeit möglichst so ein, dass alle Graustufen separat wahrnehmbar sind!


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© Jörg Rüblinger