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Magengeschwür und Speiseröhrenentzündung erfolgreich behandelt - gegen den ärztlichen Rat

Oktober 2017 - Update Juli 2020:

Über mehrere Jahre hatte ich durch den krankheitsbedingten immensen Medikamentenkonsum nahezu durchgängig mit sehr starken Magenschmerzen und heftigem Reflux zu kämpfen. Durch mehrere Magenspiegelungen wurden in diesem langen Zeitraum auch die Veränderungen entsprechend dokumentiert. Anfangs hatte ich oft Magenschleimhautreizungen, dann kamen großflächige und schwere Magenschleimhautentzündungen dazu, die zu Magengeschwüren führten. Am Ende hatte ich dann durch den Säure-Reflux auch noch eine chronisch entzündete Speiseröhre, einen entzündeten Kehlkopf und eine große, weil berechtigte Angst vor Magen-, Speiseröhren- und Kehlkopf-Krebs. Ich schreibe hier nicht über "etwas Sodbrennen und 'ne leichte Magenschleimhautreizung"!

Die aus Sicht meiner behandelnden Ärzte übereinstimmende (und für einige scheinbar auch alternativlose) Behandlungsmethode war die Medikation mit Protonenpumpenhemmern wie zum Beispiel Pantoprazol oder Omeprazol. Die Dosierung wurde im Verlauf der Jahre ständig erhöht, zuletzt 80mg Pantoprazol/Tag, obwohl eine Linderung der Beschwerden schon längst nicht mehr eintrat.

 

"Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker" bringt nicht immer den gewünschten Erfolg. Das Gegenteil war bei mir der Fall ...

 

 

Hatten sie mal über Monate Sodbrennen, starke Magenkrämpfe und Magenschmerzen?

 

Die können fürchterlich sein. Ich hatte sie über mehrere Jahre nahezu durchgängig. Mal etwas schwächer, dann wieder sehr lange so stark, dass ich am Ende meiner Belastungsfähigkeit angelangt war. Wirklich - ich wollte und konnte manchmal einfach nicht mehr! In den schlechten Phasen habe ich vor Schmerzen im Magen und zuletzt auch beim Schlucken kaum noch etwas essen können und wollen und in der Folge bedenklich an Gewicht verloren. Der Rat vieler aufgesuchter Ärzte war immer der gleiche: Da auf meine Herz- und Rheumamedikamente nicht verzichtet werden konnte, sollte der Magen durch sogenannte "Protonenpumpenhemmer" vor einer zu großen Säurebelastung geschützt bzw. geschont werden. So war der Plan ...

 

Protonenpumpenhemmer bzw. Protonenpumpen-Inhibitoren (PPI) reduzieren die Magensäureproduktion. Unter Patienten sind diese Medikamente hauptsächlich als "Magenschutz" oder "Säureblocker" bekannt. PPI unterdrücken die Produktion von Magensäure über die Hemmung der H+/K+ - ATPase, der sogenannten "Protonenpumpe", in den Belegzellen des Magens. Bemerkenswert ist, dass diese Medikamente in der Öffentlichkeit als "völlig harmlos" und als nahezu "frei von Nebenwirkungen" gelten und bedenkenlos verordnet und geschluckt werden, sobald man etwas Magengrummeln hat.

 

In diesem Zusammenhang möchte ich hier auf interessante Fakten hinweisen, die vielleicht dieses Phänomen der Verharmlosung dieser Medikamente erklären:  Protonenpumpenhemmer zählen mit einem derzeitigen weltweiten Umsatz von 26,5 Milliarden US-Dollar zu den am häufigsten verschriebenen Medikamenten! Wenn man sich mal mit dem Beipackzettel auseinandersetzt, sieht das mit der "Harmlosigkeit" plötzlich ganz anders aus: Die häufigsten Nebenwirkungen sind gastrointestinal, darüberhinaus treten relativ häufig Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Schlafstörungen auf. Ferner kann es zu Hautveränderungen und veränderten Leberwerten kommen. Gravierende mögliche Nebenwirkung sind u. a. Sehstörung bis hin zur Erblindung. Seit relativ kurzer Zeit weiß man auch, dass der langjährige Konsum zu einem starken Knochendichteabfall führt - also zu Osteoporose (auch wenn eine kleine 10 Jahre alte Studie diesen Effekt "bestreitet" - aber vielleicht wurde sie ja von der Pharmaindustrie in Auftrag gegeben). Protonenpumpenhemmer "verschlechtern" sehr häufig auch die Nierenfunktion, erhöhen durch die Belegzellenblockade oftmals die Infektionsgefahr, sorgen häufig für einen Vitamin B12 Mangel und werden mittlerweile auch für die Entwicklung von Nahrungsmittelallergien verantwortlich gemacht. Und ganz aktuell: Man hat nachgewiesen, dass bei hochdosiertem PPI-Konsum (besonders bei Pantoprazol) das Schlaganfallrisiko um das Doppelte höher ist! Nicht zuletzt sollten Sie wissen, dass man von PPIs abhängig werden kann! Untersucht werden aktuell auch Fälle von Demenz, die im Zusammenhang mit jahrelangem Ppi-Konsum stehen können.

 

Letztlich ist das eigentliche Problem aber, dass die Magensäureproduktion durch diese Medikamente total durcheinander gebracht wird. Wenn man Nahrung zu sich genommen hat, muss die Säureproduktion je nach Beschaffenheit und Menge der Speise entsprechend geregelt werden. Diese sich an den Bedarf anpassende Regelung funktioniert mit diesen Medikamenten scheinbar auf Dauer nicht mehr so richtig gut, so dass es sogar zu einer Überproduktion von Säure kommen kann. Verschlimmbesserung im klassischen Sinn.

 

Nun muss man eben auch wissen, dass man PPI nicht unbedingt über lange Zeiträume oder gar Jahre einnehmen sollte. Die Dosierung ist ebenfalls wohl zu bedenken. Leider informierte mich keiner meiner Ärzte über die Konsequenzen dieses Medikamentenkonsums bei hochdosierter Daueranwendung. Nein, eigentlich wurde die Dosis bis auf 80mg/Tag als Dauertherapie hochgefahren, da ich den Ärzten mitteilte, dass die Beschwerden mit der Magensäure schlimmer werden. Schliesslich wollte man mir ja helfen...

 

Zusammengefasst muss ich berichten, dass es ein Riesenfehler war, den Rat der Ärzte so lange zu befolgen, obwohl (oder gerade weil) es mir immer schlechter ging. Ich habe dann leider sehr spät (dafür umso umfangreicher) im Internet recherchiert, was zu diesem Thema so alles zu finden ist. Nicht zuletzt verdanke ich es auch dem guten Tipp meines Psychotherapeuten (Allgemeinmediziner, jedoch mit den Schwerpunkten Psychotherapie und Naturheilkunde), das Magensäureproblem einmal grundsätzlich anders anzugehen!

 

Mein Ziel war jetzt eine Ernährungsumstellung und eben ausnahmsweise mal keine Medikamententherapie der Pharmaindustrie, die bei diesen Verbrauchs- und Umsatzzahlen ihrer Medikamente nicht allzu sehr daran interessiert sind, das "harmlose" Image dieser Wirkstoffe in der Öffentlichkeit zu ändern.

 

 

 

 

Und hier nun meine ganz persönliche und für mich erfolgreiche Therapie gegen starke chronische Magenschleimhaut- und Speiseröhrenentzündung:

 

  • Absetzen der Protonenpumpenhemmer und zwar vollständig und konsequent! Reduziert habe ich den PPI-Konsum jedoch sehr langsam, um keinen Rebound-Effekt zu bekommen! Sie müssen das Medikament auschleichen! Meine 80mg habe ich in wöchentlichen Schritten um je 20mg reduziert.
  • In den anfänglich noch akuten Übersäuerungs-Phasen halfen Aloe Vera Saft und Leinsamenaufgüsse sehr gut! Empfehlen kann ich den Magenschutz-Leinsamenaufguss von Linusit.
  • Nahezu täglich etwas geschroteten Leinsamen (möglichst Goldleinsamen) zu Müsli und Joghurt essen.
  • Regelmäßig Karottensaft trinken oder frische Karotten essen lindert bei mir die Probleme massiv. Auch Kartoffelsaft hilft weil, er basisch ist, schmeckt mir persönlich aber nicht wirklich gut.
  • Täglich etwas Apfelessig in Wasser verdünnt einnehmen. Die Säure ist hier KEIN Widerspruch zur Magensäureproduktion! Apfelessig normalisiert den pH-Wert und stabilisiert den Säure-Basen-Haushalt durch seine basische Wirkung. Schmeckt fürchterlich, aber es reicht ein kleiner Schluck. 
  • Beim Obst gibt es bei mir regelmäßig (milde) Äpfel und Bananen. Apfelbrei ist äußerst bekömmlich und gut verträglich. Beide Früchte sind sehr gut für einen ausgeglichenen Magensäurehaushalt.
  • Konsequenter Verzicht auf Schokolade - die ist eine Katastrophe bzgl. der Säureproduktion. So gut wie keinen zusätzlichen Zucker zuführen, auch nicht in Kaffee und Tee oder in Form von Süßigkeiten. Der Verzicht auf Gummibärchen fiel mir als langjährig hochgradig abhängigem Konsumenten wirklich sehr schwer ;-)
  • Möglichst kompletter Verzicht auf Alkohol, Kaffee und schwarzen Tee - zumindest bis die Beschwerden nachlassen. Gut bekömmlich sind u. a. Kamillentee und Ingwertee. Pfefferminztee sollten Sie unbedingt meiden - er ist zwar bekömmlich für den Magen-Darmtrakt, sorgt aber für eine "Entspannung" des Magenpförtners (Cardia) und kann dadurch kann es viel leichter zu einem Reflux kommen! Wasser sollte möglichst kohlensäurefrei sein.
  • Regelmäßig ungezuckerter Naturjoghurt, wenn man Milchprodukte gut verträgt. Milch, Dickmilch, Quark und besonders Kefir sind sehr gut verträglich.
  • Generell möglichst fettarme (!!!), fleischarme und gemüsereiche Kost zu sich nehmen.
  • Sehr gut sind alle basenbildende/basische Lebensmittel. Ideal sind Kartoffeln, Kartoffelbrei, Reis, fein gemahlenes Vollkorn (-Brot), Brokkoli, Blumenkohl, Karotten, Lauch, Haferflocken, Buchweizen, Nüsse (keine Erdnüsse!).
  • Besser ist es, mehrere kleine Mahlzeiten, statt wenige größeren Mahlzeiten zu sich zu nehmen.
  • Mahlzeiten mit Eiweiß sorgen für eine geringere Magensäurenproduktion
  • Bitterstoffe sind ebenfalls günstig
  • Nicht direkt vor dem Hinlegen essen. Kopfteil im Bett möglichst auf mindestens 30° erhöhen, um einen Rückfluss in die Speiseröhre zu vermeiden.
  • Kein "Magengel" dauerhaft verwenden (oftmals Aluminium im Gel)
  • Wenn akut doch Säureblocker genommen werden müssen, möglichst eine bis eine hlabe Stunde vor dem Essen.
  • Bei den mittlerweile nur noch äußerst selten auftretenden säurebedingten leichten Magenproblemen hilft mir im akuten Fall die Einnahme von Heilerde, um die Säure zu binden. Achten Sie aber auf eine zeitversetzte Einnahme der Heilerde zu Ihrer Medikamenteneinnahme, um deren Wirkung nicht zu mindern. Statt Heilerde kann man auch Natron (beides streng nach entsprechender Dosierungsempfehlung!) einnehmen, um die überschüssige Säure zu binden.

 

Ich bin mit den Magen- und Refluxproblemen unter der PPI-Medikation wirklich jahrelang durch die Hölle gegangen. Jetzt habe ich das wie beschrieben vor etwa einem Jahr konsequent umgesetzt und seitdem keine Probleme mehr damit! Lediglich in Phasen, in denen ich wegen eines Entzündungsschubs wieder hochdosiert Kortison einnehmen muss, habe ich ab und an mal mit leichtem Sodbrennen und erträglichen Magenkrämpfen zu tun. Die gehen aber relativ schnell wieder weg. Interessant war ein "Auslassversuch" meiner Magensäurediät - es dauerte keine 2-3 Tage und die Magensäure machte sich bemerkbar und stieg mir wieder bis zum Kehlkopf. Diät erneut konsequent umgesetzt und weg war das Problem innerhalb kurzer Zeit. Für mich eindeutig! Bei meinem Vorrat an Protonenpumpeninhibitoren rückt das Verfallsdatum näher...

 

Bereits nach einem halben Jahr ging es mir dauerhaft so viel besser, dass ich die oben aufgeführte Diät nicht mehr so streng einhalten musste! Keine einzige PPI-Tablette wurde mehr genommen wurde. Verzicht auf Süßigkeiten, mildes Obst und Gemüse sowie ab und an Leinsamen im Joghurt reichen momentan!!! Ich kann mittlerweile wieder Kaffee (mit viel Milch) und schwarzen Tee trinken und mich relativ normal ernähren. Einzig frittierte und fettige Lebensmittel vertrage ich überhaupt nicht mehr.

 

Leider habe ich aber noch in den Phasen schwerer Herzrhythmusstörungen aufgrund des Durchblutungsmangels des Magens mit Symptomen wie Magenkrämpfen und Übelkeit zu kämpfen, aber das steht in keinem Zusammenhang mit der Magensäure. Ich stelle fest, dass Ingwer generell meine Übelkeit mindert. Das ist wohl auch wissenschaftlich  nachgewiesen. So wird zum Beispiel Ingwer auch begleitend bei Krebs-Chemotherapien zur Linderung der Übelkeit empfohlen. Ingwer kann aber auch die Magensäureproduktion anregen. Man sollte testen, wie man es verträgt.

 

 

Bitte bedenken Sie, dass dies hier meine persönlichen Erfahrungen sind. PPI sind sicher in der Kurzzeittherapie bei vielen Patienten genau die richtigen Medikamente für ihre Leiden und hocheffizient!

 

 

Aber wenn Sie diese Wirkstoffe über einen längeren Zeitraum und/oder ohne Linderung ihrer Beschwerden einnehmen, dann denken Sie mal an "meinen Ingwer" und die Magensäure-Diät. In jedem Fall sollten Sie bei einer Dauermedikation von PPI wenigsten einmal die möglichen Konsequenzen mit ihrem Arzt besprechen.

 

Update Ende 2017:  Mein Herz hat sich durch die chronische Kardiomyopathie stark vergrößert. So wie es aussieht, zieht das "schwere" Herz nun an der Cardia, dem "Verschluss" zwischen Speiseröhre und Magen, der den Säurerückfluss in die Speiseröhre verhindern soll: Meine Cardia "klafft", schließt also nicht mehr. Die Folge ist, dass ich eigentlich nur noch mit stark erhöhtem Oberkörper schlafen kann und die horizontale Lage völlig meiden muss, sonst läuft mir die Magensäure bis zum Kehlkopf. Nun lässt es sich aber nicht ganz vermeiden, dass ich ab und im Schlaf nach unten rutsche und die Säure doch den Weg zum Kehlkopf findet. Ich habe jetzt seit Wochen einen entzündeten Kehlkopf und eine lädierte Speiseröhre. Das ist nicht nur sehr unangenehm, weil man ständig Schmerzen hat und sich ständig Räuspern muss und kaum Schlucken kann - es birgt auch die Gefahr, dass sich Tumore bilden können. Bei meiner Immunsuppression ist das Risiko dafür sowieso wesentlich höher. Schöne Aussichten ...

 

Ich habe die "Magensäurediät" dann wieder etwas konsequenter umgesetzt und bereits nach einer Woche eine deutliche Linderung erfahren. Den Reflux habe ich nun seit Anfang 2018 wieder recht gut im Griff und so gut wie keine Probleme.

 

 


Ingwer bei Übelkeit, Schmerzen, Halsentzündungen, Erkältungen und allgemeinen Verdauungsproblemen - nicht bei akuten Säureproblemen!

 

  • Täglich frischen Ingwer oder auch getrocknetes Ingwerpulver bei der Speisezubereitung und auch als Tee.
  • Verwenden Sie frischen Ingwer möglichst nur in "Bio"-Qualität! Die nicht entsprechend gekennzeichneten Knollen kommen meist aus unkontrolliertem Anbau aus China und können mit Pflanzenschutzmitteln und Schwermetallen belastet sein. Falls Sie keine Bio-Ware erhalten können, achten Sie beim Schälen darauf, etwas dickere Scheiben der Schale zu entfernen.
  • Besonders empfehlen kann ich fein gemahlenes Ingwerpulver. Das lässt sich lange lagern und eignet sich sehr gut zum Kochen und zur Teezubereitung. Auch hier unbedingt Bio-Ware erwerben. Ich beziehe (das sehr gute und absolut "bitterfreie") Pulver vom Anbieter azafran. Sie finden ihn im Internet. Das soll keine Werbung für diesen Lieferanten sein, aber es ist mit Abstand die beste Pulverqualität, die ich kenne. Und warum sollen Sie nicht von meiner Erfahrung profitieren, wenn Sie hier schon so geduldig mitlesen?
  • Wenn Sie Ingwer zur Behandlung einnehmen wollen, aber den Geschmack und die Schärfe von Ingwer nicht mögen, empfehle ich ihnen die Tabletten in Bio-Qualität von Raab-Vitalfood. Einfach schlucken... Allerdings sind die im Vergleich zum losen Pulver immens teuer.
  • Machen Sie sich mal schlau, was Ingwer sonst noch so alles kann! Unglaublich, diese "Wunder-Wurzelknolle". Ich bekomme damit u. a. sehr erfolgreich Halsschmerzen kurzfristig in den Griff. Ingwer wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und nachweislich auch schmerzlindernd.
  • Bedenken Sie aber, dass zuviel Ingwer auch die Säureproduktion anregen kann. Probieren Sie aus, wieviel Ihnen gut tut.


Kommentare: 57
  • #57

    Anton (Sonntag, 14 Februar 2021 13:30)

    Vielen Dank für die Beiträge! Endlich mal "Privatleute" mit ihren Erfahrungen!
    -Bin "Berufsredner" mit starker Tendenz zur Heiserkeit (z.B. nach 45´ Telephonat)
    -leichte chronische Gastritis festgestellt via Spiegelung
    -seit einem Jahr am Kehlkopf rechts wie ein kleiner Gegenstand, leichte Schluckbeschwerden
    -derzeit Rachentzündung bis in den sichtbaren Bereich, nachts bis zu den Ohren, aber keine großen Schmerzen
    -Asthma seit einem Jahr, leicht und gleichbleibend, vor allem nachts und beim Heben spürbar
    -seit Monaten ohne Alkohol, Schokolade, Kaffee, die sich offensichtlich sehr kontraproduktiv auswirken
    -HNOs finden nichts, vermutlich da sie nur den Stimmapparat anschauen, der aber im Alltag (Stimme) funktioniert
    -Kloßgefühl im Hals rechts hauptsächlich
    -Protonenpumpenhemmer noch nicht genommen, habe mich auf den "Stillen Reflux" eingeschossen, der "am besten" zu mir paßt.

    Was ich hier gelesen habe: Salbei nicht so gut wegen Austrocknungsgefahr der Schleimhäute

    Bin für weitere Tips sehr dankbar!

    Alles Gute in die Runde!

  • #56

    Peter (Sonntag, 14 Februar 2021 08:52)

    Wie sieht es eigentlich mit Nahrungsergänzungsmittel wie Magnesium, Vitamin c und b11 aus? Darf man die nehmen oder schlagen die auch auf den Magen und die Säure?

  • #55

    J.Rüblinger (Samstag, 13 Februar 2021 10:31)

    Nochmal zusammengefasst: PPI sind hocheffektive Medikamente und im vielen Fällen die richtige Wahl, um die Magensäureproduktion zu reduzieren. Ich weise nur darauf hin, dass die Dauereinnahme hohe Risiken hat und man das von Ärzten leider selten oder gar nicht mitgeteilt bekommt.

    Von den frei verkäuflichen CBD Ölen rate ich dringend ab. Wirkungsweise bislang umstritten, Wirkstoffdosierung nicht klar geregelt, bzw oft nicht eingehalten. Studienlage mehr als dürftig!

  • #54

    Can Dominik Yar (Samstag, 13 Februar 2021 10:13)

    Hallo Zusammen, vielen Dank für Deinen Blog. Ich bin 29 und war zweimal im Krankenhaus, weil ich extremes stechen und brennen in der linken Brust hatte. Ekg, Herz Ultraschall und Blutuntersuchungen fanden statt. Zweimal wurde ausgeschlossen das am Herzen ist. Durch Zufall im Internet entdeckt, das Sodbrennen oder eine Blockade in der bws, Herzinfarkt ähnliche Symptome auslösen könnte. Der Arzt hat mir Omeprazol verschrieben, habe es 8 Tage genommen, kannte bis dahin die Nebenwirkungen usw nicht. Habe dann immer wieder wie so Panikattacken bekommen, so ein plötzliches Schwäche Gefühl und ich war auf einmal nervös. Habe dann rum gegoogelt, deinen Beitrag und andere gesehen, was Omeprazol für
    Nebenwirkung hat.
    Sofort abgesetzt und seit einer Woche folge ich deinen Anweisungen hier. Liege auch erhöht. Die pannick ähnlichen Attacken sind schon verschwunden. Mal sehen wie du Zukunft noch wird. Eine magenspieglung habe ich nicht gemacht, weil ich keine durch Corona aktuell bekomme oder ich wäre privat Patient...
    Was ich noch empfehlen kann, wäre CBD Öl. Vielleicht etwas für den ein oder anderen.

    Vielen Dank für deine Mühe und Tipps.

  • #53

    Tom (Mittwoch, 10 Februar 2021 16:20)

    Super hilfreicher Blog Jörg - Danke fürs teilen!
    Ja, Ernährungs- und Lifestyleumstellung verbesserten bei mir die Symptome.
    Von folgenden Seiten habe ich auch hilfreiche Infos & Tipps für mich mitnehmen können.
    Alles Gute und Gesund bleiben

    https://antireflux.info/reflux-diatetische-lifestyle-masnahmen/
    https://www.refluxordination.at/refluxordination/?Diagnose_und_Therapie___Riegler_Methode
    (Bin nicht Inhaber der Webseiten und bekomme auch ken Geld dafür das ich sie hier nenne)

  • #52

    Ulli (Montag, 25 Januar 2021 18:20)

    Sehr Interessant es hat mir sehr geholfen.

  • #51

    Carlo (Freitag, 01 Januar 2021 23:16)

    (Kommentar Teil 1)
    Ich habe mich jahrelang oft nach dem Essen immer gleich hingelegt aufgrund meiner chr. Spannungskopfschmerzen und Konditionslosigkeit, die aufgrund einer Folge von früheren Depressionen/Traumaerfahrungen stattfanden. Der Magen grummelte dabei oft und es ging mir schlecht, habe dies aber jahrelang ignoriert weil ich einfach nur schlafen und meine Ruhe haben wollte und mir "das Bisschen gegrummel" einfach egal war, hauptsache ich konnte mich irgendwie erholen..

    Nun seit Anfang 2019 hatte ich plötzlich einen 1-monatigen Reizhusten, mit einem nach magensäure schmeckendem Speichel und außerdem kleine hellrote Blutflecken in der Spucke. Da ich natürlich erst einmal geschockt war wenn man anfängt Blut zu spucken, ging ich ins Krankenhaus, wo aber nichts faestgestellt wurde nach Ultraschall/Röntgen. Auch bei der amb. Magenspiegelung wurde weder Reflux noch Helicobacter festgestellt. Einzig mein HNO-Arzt hatte eine "leichte" Kehlkopfentzündung feststellen können.

    Meine Symptome zZ nach fast 2 Jahren (mit *seltener* Einnahme von Pantropazol, Magengelen usw.) sind ein dauernder, nicht mehr weggehender, penetranter Säuregeschmack und -Geruch aus dem Rachen, Kehlkopfschmerzen, Kloß im Hals und meine Zähne fangen nach und nach an abzubröckeln und schmerzen täglich, trotz mehrfachem Zähneputzen pro Tag.

    Von Pantropazol bekomme ich bereits nach 2 Tagen Gelenkschmerzen, noch mehr Kopfschmerzen als eh schon, totale Konditionslosigkeit die mich mit Glück noch etwas zu Essen oder Trinken zubereiten lässt, selbst kleine Spaziergänge werden zur Folter, ich bin 29, wiege nur noch 70 kg bei einer Größe v. 1,93 m, was untergewicht ist, aber aufgrund von diversen Nahrungsmittelunverträglichkeiten gegen Getreide, Eier, Laktose, Kasein und jetzt noch dem Reflux alles andere als einfach ist zu sagen "ja dann iss halt mehr".
    Wenn es mir gefühlt von Allem nich irgendwie mulmig bis schlecht gehen würde nach dem Essen dann würde ich das liebendgerne tun!

    Am meisten Sorge momentan bereitet mir dieser extrem saure Speichel immer nach dem Schlafen/beim Wachwerden; ich habe versucht mit erhöhter Oberkörperposition zu schlafen, was aber 1. nur sehr wenig gegen den Säurerückfluss bei mir bringt und 2. davon Rücken- und Nackenschmerzen bekomme, die mich alle 2 Stunden wachwerden lassen, da ich sowieso schon sehr unruhig schlafe und entsprechend kaum Erholung finde, selbst in horizontaler Position, was mich noch geräderter als sonst schon macht.

    Da ich jetzt mittlerweile anfange schon heiser zu werden obwohl ich keine Erkältungssymptome habe und mein Hals schmerzt und immer dicker wird, bekomme ich es langsam mit der Angst zu tun, weil diese Dauerentzündung im Prinzip jetzt schon fast 2 Jahre anhält.

    Ich versuche jetzt einmal mich konstant an bestimmte Teile von Ihrem Ernährungsplan zu halten, da ich, trotz der bisherig großteiligen Einhaltung einer basischen Ernährung, mit dieser nicht 100% konsequent war.
    (Bestimmte Teile deswegen da ich absolut keinen Joghurt, Milch oder Eier vertrage)
    Ich habe z.B. noch immer angebratenes Schweinefleisch gegessen, zu wenig Kräuter oder gekochtes/gedünstetes Gemüse, zu wenig Kartoffeln, Reis.
    (Kommentar geht weiter...)

  • #50

    Carlo (Freitag, 01 Januar 2021 23:15)

    (Kommentar Teil 2)
    Dafür trinke ich bereits länger schon nur noch stilles Wasser oder ungesüßte Kräutertees die basisch wirken, trinke nie Alkohol, bin nichtraucher und such mir das was ich esse und einigermaßen vertrage, größtenteils in verdammt nochmal überteuerten Bioläden, wo ich aber dafür einen erheblichen Unterschied von der Verträglichkeit her merke.

    Auch halte ich es schön länger ein, nach dem Essen mindestens 4 Stunden nicht zu liegen, denn dann würde gar nichts mehr gehen und die saure Spucke mir die ganze Speiseröhre hoch bis in die Mundhöhle steigen und des fatalen Amtes walten.
    Ohne liegen ist es beits schon ein konstanter säuregeschmack bei jedem Schlucken, Aufstoßen und selbst nur atmen; einfach nur abartig um es einmal dezent auszudrücken.

    Ironischerweise habe ich *nie bis selten* Sodbrennen, was aber für den stillen Reflux spricht.
    Deswegen finden die ganzen Quacksalber wahrscheinlich auch nie etwas nach Magenspiegelungen.

    Pantropazol kann ich maximal eine Woche am Stück 20mg einnehmen, bis mir so kotzübel wird, dass ich abbrechen muss, da ich es um jeden Fall vermeiden muss zu erbrechen, da das meiner Speiseröhre und den Zähnen vermutlich noch den Rest geben würde. Da versuche ich Brechreiz und Übelkeit lieber mit Iberogast und Tee zu unterdrücken, als auch nur einmal Gefahr zu laufen, zu erbrechen.

    Obwohl meine Situation sich wahrlich zum Kotzen anfühlt, darf ich jenes ironischerweise nicht tun!

    Für meine Zähne hatte ich überlegt, mir einen Zahnschutz für die Nacht anzuschaffen, der eigentlich gegen Knirschen ist, aber in dem Fall ggf. vor dem "Säurebad" schützt, ich weiß es nicht ob's was bringt.
    (Kommentar geht unten weiter...)

  • #49

    Carlo (Freitag, 01 Januar 2021 23:12)

    (Kommentar Fortsetzung wegen Zeichenlimit)
    Generell ist meine Alltagsmotivation und Antrieb, aufgrund meiner Palette an Sachen die ich zusätzlich noch zum Reflux habe, nicht mehr die/der allergrößte, nur bevor sich da irgendwie noch Speiseröhrenkrebs oder ähnliches bildet, würde ich vorher den ganzen Tag Pantropazol und Magengele schlucken und es mit konsequenter Ernährungumstellung versuchen.
    Es kommt mir aber der Gedanke, dass das wie (und wie lange) ich es habe schon zu weit fortgeschritten ist und selbst das nichts mehr bringt, versuchen werde ich es aber.

    Deswegen danke für die Tipps.

  • #48

    Jörg (Mittwoch, 23 Dezember 2020 17:15)

    Hallo Roman,
    danke für deine Hinweise. Die unterschiedlichen Medikamente sind mir bekannt - ich habe sie auch alle verschrieben bekommen. Aber genau das wollte ich ja nicht: Hier geht es darum, diese Medikamente NICHT zu nehmen und trotzdem mit der Säureregulierung bzw. Überproduktion des Magens keine Probleme zu haben.
    ;-)

  • #47

    Roman (Sonntag, 20 Dezember 2020 23:30)

    Pantoprazol und Omeprazol wirkt nicht bei jeden. Das liegt an einem Enzym was manche Menschen nicht oder zu wenig haben. Hast du schon mal 40 mg Esomeprazol probiert? Das wirkt bei fast jeden. Als Nexium auch rezeptfrei erhältlich

    Und wenn das nicht funktioniert Dexlansoprazol. Das ist der stärkste Protonenpumpenhemmer

  • #46

    Jörg Rüblinger (Donnerstag, 19 November 2020 14:41)

    @ Vanessa
    Die Magenschwüre wurden damals durch eine Magenspiegelung diagnostiziert und akut mit einer Antibiose behandelt. Kurz danach habe ich die PPIs langsam ausgeschlichen und meine Ernährung umgestellt. Ich habe bis heute keine Probleme, wenn ich die beschriebenen Sachen umsetze, bemerke aber sofort einen schwachen Reflux, wenn ich mal etwas gesündigt habe: Zuviel Süßigkeiten und vor allem frittierte Lebensmittel tun mir gar nicht gut. Da geht die Säureproduktion sofort dermaßen hoch, dass ich unmittelbar Probleme bekomme.

  • #45

    Vanessa (Sonntag, 15 November 2020 09:46)

    Hallo Jörg,
    Vielen Dank für die tollen Tipps!
    Was ich fragen wollte, du schreibst, dass die Magenschleimhautentzündungen zu Magengeschwüren geführt haben, heißt es, trotz Magengeschwüre bist du deinen oben beschriebenen Weg gegangen ohne diese behandeln zu lassen?
    Vielen Dank im Voraus und alles alles Gute,
    Vanessa

  • #44

    Hanne (Montag, 09 November 2020 13:21)

    Tolle Infos, werde Ihre Tipps ausprobieren und hoffe, dass meine Kehlkopf- und Speiseröhrenentzündung mal heilen.

  • #43

    Orlando (Samstag, 10 Oktober 2020 21:32)

    Hallo Jörg.

    Bin eben auf deiner Seite gelandet und sehr erleichtert das gelesen zu haben.
    So gut wie Alles was du schreibst kenne ich aus eigener Erfahrung.
    Ich glaubte schon fast der einzige Mensch auf Erden zu sein mit diesem massiven Problem.
    Die Ärzte hören sich meine Geschichte mit grossen Augen an und geben mir das Gefühl ein Simulant zu sein der masslos übertreibt.
    Das geht schon seit über 4 Jahren so.
    Bin bei 6 oder 7 Ärzten gewesen.
    Dreimal ins Krankenhaus überwiesen worden.
    Hatte schon viele Untersuchungen und 2 Magenspiegelungen.
    Alles was sich eben gut abrechnen lässt...und dann....nix
    Keine Behandlung, keine Begleitung, nur das lapidare Panto-Rezept und tschüss.

    "Und wenns nicht hilft dann verdoppeln sie doch einfach die Dosis"

    Habe auch schon 1000 Sachen ausprobiert und bin noch immer auf der Suche nach HIlfe.
    Danke für den Bericht und die Anregungen.

  • #42

    Ray (Mittwoch, 23 September 2020 22:58)

    Hallo Jörg,
    auch ich habe das selbe Problem wie du. Wie kann ich meine Speiseröhrenentzündung los werden? Hast du da einen guten Tipp? Wie genau funktioniert der Leisamenaufguss?

  • #41

    Nicolas Bleton (Montag, 21 September 2020 21:34)

    Hallo, vielen vielen Dank für diesen tollen Beitrag! Ich werde umsetzen was Sie empfehlen :) Eine Frage habe ich dennoch: Was hilft gegen eine Speiseröhrenentzündung und ist die Einnahme von Apfelessig da ratsam? Danke im Voraus!

  • #40

    Lia (Mittwoch, 09 September 2020 08:50)

    Danke für diesen tollen Post!!! Hat mir total geholfen, vor Allem die Leinsamen und die Heilerde wirken bei mir Wunder. (+Haferschleim und Kamillentee) Hab mit dem Säureblocker Pantoprazol die Hölle durchmachen müssen! Nebenwirkung war unter anderem Puls von bis zu 190 im stehen!?) Ich bin weibl. 26 und hab Magengeschwüre und eine chronische Gastritis Typ C. Gastritis Typ C kommt normalerweise durch chemische Substanzen wie Medikamente, Alkohol, Zigaretten..... Mach und nehm ich alles nicht aber habe nun gemerkt woher es gekommen ist! Ich habe eine Histamin und Salicylat Intoleranz und konnte meine Ernährung erfolgreich umstellen(histamin und salicylatarm) (infos zu der Ernährungsumstellung hier https://samter-trias.de/ ) und seit dem gehts mir viel, viel besser! Ausserdem soll Weisskohlsaft richtig gut gegen Magengeschwüre helfen Beitrag dazu hier https://www.zentrum-der-gesundheit.de/artikel/gemuese/weisskohl Mache momentan die Kur und trinke zusätzlich noch bisschen Karottensaft weils mir schmeckt� Esse weniger Rohkost und achte darauf was meinem Magen gut tut. War wegen diesen Beschwerden 3 Monate lang daheim und dachte mein letztes Stündlein hat geschlagen!!! Wenigstens hab ich in der Zeit zum Herrn gefunden weil ich dachte es ist vorbei mit mir ^^ Also eine gute Sache hat das ganze wohl doch gehabt!! Wünsche euch allen gute Besserung und ich hoffe mein Post hilft jemandem!

  • #39

    Murat (Samstag, 22 August 2020 07:17)

    Hallo Jörg,

    meine Magenprobleme bestehen seit Mitte Juni diesen Jahres. Zuerst hat mein Hausarzt Verdacht auf Refluxösophagitis diagnostiziert und mir Protonenpumpenhemmer (2x40) verschrieben. Nach einer Magenspiegelung Mitte Juli kam raus das ich gutartige Magenpolypen habe und eine Magenschleimhautentzündung wegen Helicobacter Bakterien habe. Daraufhin habe ich 10 Tage, pro Tag 12 Antibiotika + 2x40 PPI eingenommen. Die 10 Tage sind nun seit 3 Wochen vorbei und ich nehme weiterhin 2x40 PPIs. Während der ganzen Zeit habe ich festgestellt, dass die Protonenpumpenhemmer nicht wirklich helfen. An guten Tagen habe ich nur wenig Magenprobleme und muss Nachts nicht aufstehen. An schlechten, die überwiegen habe sehr oft Nachts Sodbrennen und stehe auf und mache mir Kamillentee. Nach 30 Minuten beruhigt sich der Magen wieder und ich gehe ins Bett. Nach 1-2 Stunden gehts von vorn wieder los. Ich habe bereits Mitte Juni meine Ernährung auf Schonkost umgestellt. Kaffee, Süßes und Alkohol ist seit dem Tabu. Habe auch gute 8 Kilo abgenommen, mehr sollte es jetzt aber nicht mehr werden.

    Mein Arzt sagt ich soll die Protonenpumpenhemmer weiter nehmen, um die Magensäureproduktion zu reduzieren, da meine Magenschleimhaut noch entzündet ist. Ich bin hin und her gerissen ob ich die Protonenpumpenhemmer weiter nehmen soll. Ich werde deine Tipps wie den Leinsamenaufguss von Linusit und den Karottensaft ausprobieren. Kannst du eventuell noch was empfehlen gegen das nächtliche Sodbrennen?

    LG Murat

  • #38

    Jörg Rüblinger (Sonntag, 02 August 2020 11:17)

    Hallo Micha,

    danke für deinen informativen Gästebeitrag. Auf Leinsamen (gold) - man beachte die Info in der Klammer ;) habe ich ja im dritten Punkt bereits explizit hingewiesen. Das hast du vielleicht überlesen. Das Ingwer nicht zur Behandlung von Magensäureproblemen einzusetzten ist, steht ebenfalls im Text. Aber dank deines Hinweises habe ich es gerade nochmal zusätzlich in die Überschrift geschrieben. Ich wollte nur auf die vielen Vorzüge von Ingwer in Sachen Verdauung etc hinweisen.

    Schöne Grüße und allzeit eine unproblematische Magensäureproduktion ;-)
    Jörg

  • #37

    Micha (Sonntag, 02 August 2020 11:00)

    Hallo Jörg,
    Danke die übersichtliche Und wirklich gute Zusammenstellung und deine Erfahrungen. Ich behandle auch mit Naturmitteln mein Sodbrennen und Magenübersäuerung, Protonenhemmer habe ich nur ganz kurz genommen, die möglichen Nebenwirkungen haben mich schnell überzeugt, die nicht weiter zunehmen. Ich möchte 2 Ergänzungen machen. Bei Leinsamen ist darauf zu achten das es Goldleinsamen ist, wie auch für Linusit verwendet wird.
    Vorsichtig sollte man allerdings mit Ingwer sein, zumindest wenn man der TCM (Traditionellen chinesischen Medizin glaubt.

    Ingwer ist ein wunderbares Mittel bei allen Störungen, die durch Kälte hervorgerufen oder von Kälte begleitet sind. Vorsichtig sollte man in all den Fällen sein, in denen es Zeichen für Hitze oder Yin-Mangel mit Hitze gibt. Konkret heißt das was den Magen betrifft: Achtung bei brennenden Magenschmerzen, einem stark übersäuerten Magen, trockenem Mund mit starkem Durst, Lust auf kühle Getränke, roten und trockenen Lippen und Hitzegefühlen,Ich zitiere hier http://www.michaelkress.ch/portrait/news/post/ingwer-aus-sicht-der-tcm oder auch hier:
    https://qihai.de/2020/01/03/ingwer-superfood-aber-nicht-fuer-alle/. Ich habe die Info direkt von meinem TCM Therapeuten und soll definitiv keinen Ingwer nehmen.
    LG Michael



  • #36

    Jörg Rüblinger (Mittwoch, 29 Juli 2020 14:59)

    Hallo Rinelde,

    danke für deinen Gästebucheintrag. Ich habe all die Dinge konsequent umgesetzt, die im Artikel beschrieben habe. Ich habe seit Ende 2017 keine Probleme mit Sodbrennen, Reflux oder Magenschleimhautentzündungen mehr, wenn ich nicht sündige: Frittierte und stark fettige Nahrung vertrage ich aber immer noch nicht und vermeide sie. Auch Süßigkeiten nur sehr reduziert!
    Ich habe mehrere Jahre (parallel zum PPI-Konsum) unter großen Säureproblemen gelitten und auch stark an Gewicht verloren. Seit der Nahrungsumstellung und dem PPI-Verzicht habe ich auch wieder zugenommen. Großen Appetit hat man bei ständigen Magenkrämpfen halt auch nicht mehr und das kann zu Gewichtsverlust führen. Vielleicht sollten sie auf hochkalorische Nahrung achten, die wenig Magensäure produziert. "Schrumpfen" kann ein Magen meines Wissens nicht ;-) - er passt sich höchstens der Nahrungsmenge an. Lecker Haferbrei fällt mir als magenfreundlicher "Energieträger"noch ein...
    Alles Gute - besonders für ihre Gesundheit!

    Jörg

  • #35

    Rinelde (Freitag, 17 Juli 2020 16:37)

    Lieber Herr Rueblinger, ich versuche es einfach.. Seit Ostern 2020 hat mich Sodbrennen /Reflux heimgesucht, mein Leben komplett verändert, nichts ist mehr wie es wahr. Medis 4 Wo Pantoprazol 2x40,Endoskopie, Gastritis Typ 2, wahrscheinlich NERD, Pantoprazol 2x20,dann 4xtaegl.Sucrabest,seit 11/2Wo vom HA Esomeprazol 1x20,Gaviscon. Seit Ostern strikt saeurearme Ernaehrung, dramatische Gewichtsabnahme. Und kaum Verbesserung!!! Sie haben es geschafft, sich zu "befreien". Wie haben Sie es geschafft, an Gewicht zuzunehmen?? Mein Magen hat sich in Monaten wohl verkleinert.. Ich würde mich sehr freuen, wenn es Ratschläge von Ihnen gibt! LG Rinelde

  • #34

    Rinelde (Freitag, 17 Juli 2020 16:22)

    Guten Tag, Herr Rueblinger, sind Sie auf diesem Weg für einen Post erreichbar? LG Rinelde

  • #33

    M. Schmidt (Donnerstag, 02 Juli 2020 23:52)

    Hallo. Ich kann mit dir fühlen und leide auch schon seit ca. 10 Jahren mit dem Reflux. Habe aktuell eine Magenschleimhautentzündung mit gleichzeitiger Speiseröhrenentzündung und starken Schmerzen. Ich habe im Internet Rum gestöbert und habe dieses Naturheilmittel entdeckt. Es handelt sich um fangocur - Bentomed. Ich habe es mir heute bestellt und werde die Kur machen. Ich hoffe, es wird mir genauso helfen.

  • #32

    Katharina (Dienstag, 14 April 2020 14:03)

    Hallo Jörg,
    Vielen Dank für deinen Blog!
    Ich hatte mein Leben (36 Jahre) lang noch nie! Probleme mit Magen und von heute auf morgen leide ich unter starkem Reflux. Laut Magenspiegelung ist alles ok nur eine leichte Gastritis (die angeblich jeder hat!?).
    Ich habe auch blind PPI bekommen und (Gott sei dank) nur 3 Tage genommen. Dadurch massive Verschlechterung und noch mehr Sodbrennen. Ich lag apathisch im Bett hatte Wunde Stellen im Mund und dachte meine letztes Stündlein hat geschlagen.
    Seitdem halte ich mich strikt an eine Ernährungsumstellung u.a. Ernhrungsdocs und deine Tabelle, wobei meine Schleimhäute sich noch regenerieren müssen.
    Gestern war ich jedoch etwas übermütig und hab mir zu Oster 2 "leichte" Kaffee gegönnt mit viel Milch. Habe heute N8 direkt eine Quittung bekommen... Jetzt bin ich dankbar dass du mich nochmal erinnert hast an die guten alten Leinsamen.
    Ich wünsche dir nur das Beste und ich will nochmal betonen wie rar und wertvoll solche Beiträge sind gerade zu Themen die in der Presse sonst mit PPI beantwortet werden.
    Ich danke dir von ganzem Herzen und vielleicht sehe ich das auch als Ermutigung dir nachzueifern und anderen Menschen Mut zu machen.
    Liebe Grüße aus RLP

  • #31

    Jörg Rüblinger (Dienstag, 18 Februar 2020 18:37)

    @ "Der Pfleger":
    Starke Worte von einem anonymen "Pfleger". Trotzdem Danke für Ihren Kommentar.

    "... typisches Symptom der Generation ab 1950":

    Meinen Sie die Generation der Ärzte oder die der Patienten? ;-) Ich glaube, ich gehöre zu den aufgeklärten und recht gut informierten Patienten. Aber ich leide auch nicht unter Pickeln, bei denen evtl. eine Reinigungscreme helfen könnte. Ich habe eine systemische Autoimmunerkrankung und primären Antikörpermangel und stimme mich regelmäßig mit mehreren kompetenten Herz- und Rheumazentren ab. Es stimmt aber, nicht alle Ärzte sind sich bzgl. der Medikation vollständig einig, aber so richtig doof sind zumindest die Mediziner, die ich kenne, auch nicht!

    Ich lese immer alle Beipackzettel und bespreche Unklarheiten mit den Ärzten. Aber die vielfältigen Wechselwirkungen sind weder Medizinern noch Pharmazeuten bis ins Detail bekannt, zumal der Patient ja dummerweise auch noch ein Individuum ist und evtl. individuell auf Medikamente reagieren kann!

    Von "3 Bier und Schnaps in den Kopf schüttet" lese ich hier nichts!

    "Sollten das Ihre Medikamente auf dem Foto sein kann ich ja vielleicht ein bisschen weiterhelfen. Die Schmerztabletten haben auch eine negative Wirkung auf den Magen, die Niere und die Leber. *Überraschung*":

    Ich nehme keine Schmerzmittel und es sind auch eine auf dem Bild zu sehen! In meinem Blogartikel geht es über um die Folgen einer deutlich zu langen PPI-Einnahme. Das mögen ein paar Ärzte nicht auf dem Schirm gehabt zu haben, aber richtig (akut) angewendet, sind PPIs in ihrer Wirkung sehr effizient.

    "Viel mehr sollten Sie in diesem Bericht die Leute darüber informieren, wieso Sie diese ganze kardiologische Vorgeschichte haben und welche Nebenerkrankungen vielleicht durch eine gesundheitsförderndes Verhalten oder eine Work-Life-Balance hätten verhindert werden können.":

    Erklären Sie mir doch bitte einmal, wie man einen primären Antikörpermangel und eine systemische Autoimmunerkrankung durch eine "falsche Work-Life-Balance" bekommen kann! Das wären ja sensationelle Forschungsergebnisse ihrerseits! Dass 'die Psyche' eine sehr große Rolle bei bestimmten Krankheitsverläufen spielen kann, ist mir klar.

    "Ich glaube nämlich ( und das ist nur eine Vermutung) dass Sie Opfer Ihres eigenen Lebensstils geworden sind und nicht von den Ärzten.":

    Ich bin weder Opfer meines Lebenstils noch ein Opfer meiner Ärzte! Ohne die schulmedizinische Betreuung inkl. der Pharmazie wäre ich seit 20 Jahren nicht mehr am Leben. Ich bin - wenn überhaupt - "Opfer" eines falsch programmierten Immunsystems. Informieren Sie vielleicht mal über "Kollagenosen", wenn Sie meine Krankheit verstehen wollen.

    Das, was Sie so von sich geben, klingt in meinen Ohren etwas 'esotherisch' angehaucht. Ich habe lediglich darüber geschrieben, dass man PPIs möglichst nicht über einen längeren Zeitraum einnehmen sollte, weil man dadurch u.U. ander Komplikationen bekommen kann. Der Rest sind Tipps aus eigener Erfahrung, wie man den Magensäurehaushalt trotz der Einnahme anderer (notwendiger) Medikamente wieder einigermaßen "normalisieren" kann.

    Gestatten Sie mir noch eine Frage: Wen "pflegen" Sie?

  • #30

    Der Pfleger (Mittwoch, 12 Februar 2020 21:27)

    Wenn ich mir das Bild Ihrer Medikation anschaue glaube ich, dass Sie sehr gerne auf den Rat von medizinischem Fachpersonal zurückgreifen. Ihr Fall ist ein typisches Symptom der Generation ab 1950. Die Abgabe der Eigenverantwortung und Informationspflicht. „Fragen sie ihren Arzt oder Apotheker“ bedeutet nicht, dass Sie im Vorfeld keine Frage entwickeln müssen.

    Die Umstellung der Ernährung ist ein logischer Schritt bei Schmerzen Bzw. der Gastritis. Ich zitiere auch gerne den Herrn in diesen Kommentaren, der sich 3 Bier und Schnaps in den Kopf schüttet und dann über die erneuten Schmerzen klagt. Eigentlich sollte man ab einem Alter von 10 Jahren von einen Lernprozess aufgrund des „Ursache - Wirk - Prinzip“ ausgehen.

    Der Beipackzettel sollte bei jedem Medikament gesichtet werden und sollte in diesen Foren nicht immer mit den Worten „dann hab ich mal den Beipackzettel gelesen“ erwähnt werden.

    Sollten das Ihre Medikamente auf dem Foto sein kann ich ja vielleicht ein bisschen weiterhelfen. Die Schmerztabletten haben auch eine negative Wirkung auf den Magen, die Niere und die Leber. *Überraschung*

    Viel mehr sollten Sie in diesem Bericht die Leute darüber informieren, wieso Sie diese ganze kardiologische Vorgeschichte haben und welche Nebenerkrankungen vielleicht durch eine gesundheitsförderndes Verhalten oder eine Work-Life-Balance hätten verhindert werden können.

    Ich glaube nämlich ( und das ist nur eine Vermutung) dass Sie Opfer Ihres eigenen Lebensstils geworden sind und nicht von den Ärzten.

  • #29

    Basti74 (Mittwoch, 04 Dezember 2019 22:06)

    Hallo Zusammen. Leide seit 2 Monaten an Brennen in der Brust und Hals. Säure kommt nicht bis hoch. Überraschender Weise, habe ich Nachts keine Beschwerden. Am Tag ist es stellenweise extrem. Nehme seit 1 Monat Panto 40mg, nach einer Woche ging es besser, dann 2 Wochen gut und nun seit 1 Woche wieder schlecht. Muß sagen, das ich Alkohol täglich 3 Bier und 2 Schnaps verdrückt habe. Alkohol seit einer Woche nun nicht mehr, keine Besserung. Nehme ab und an Natron, was für 1-2 Stunden Linderung bringt. Habe Angst und am 10. Januar Magenspiegelung.

  • #28

    Bernd (Sonntag, 06 Oktober 2019 18:53)

    Hallo Zusammen,
    da ich jemanden kenne, der auch oft Probleme mit Aufstossen etc. hat, würde ich gerne wissen ob jemand schon mal Ulmenrinde versucht hat.
    Aktueller Hintergrund ist die Erkrankung unserer Hündin. Sie hat neben einer schweren Leberentzündung auch eine schwere Magenschleimhautentzündung. Die normalen Tierärzte wollten sie bereits einschläfern. Wir haben dann noch mal einen letzten Versuch gestartet und sind zu einer Tierärztin gewechselt, die auf Homöopathie spezialisiert ist.
    Jetzt bekommt sie seit 2,5 Wochen homöopathische Mittel und Ulmenrinde. Es geht ihr erheblich besser und sie hat jetzt schon seit 10 Tagen nicht mehr gebrochen.

    Ich kann leider wenig Berichte etc. zur Anwendung der Ulmenrinde beim Menschen finden. Wäre schön wenn mir jemand schreiben würde, der in dieser Beziehung (Ulmenrinde) Erfahrung hat.
    Nachstehend meine Mail Adresse: daggibernd@yahoo.de
    VG
    Bernd

  • #27

    Chris (Donnerstag, 26 September 2019 13:15)

    Die Fotos sind faszinierend, auf den Punkt getroffen mit dem Blick für's Detail.
    Danke für's teilen und gute Besserung, falls notwendig.

  • #26

    Chris (Mittwoch, 25 September 2019 11:37)

    Ich habe noch einen Tip: VORSICHT mit Salbei, ob Bonbons oder Tee. Salbei trocknet die Schleimhäute aus
    und wenn man die Einnahme zeitlich oder mengenmäßig übertreibt - weil man natürlich davon überzeugt ist,
    daß man sich damit was gutes tut - kann das Ergebnis zu nahezu unerträglichen Schmerzen im Rachenraum und in der Speiseröhre führen.
    Thymian tut gut, befeuchtet die Schleimhäute, hilft bei der Schleimlösung etc.

  • #25

    Chris (Dienstag, 24 September 2019 08:30)

    ZIVEREL unterstützt die Schleimhautregeneration und lindert Symptome wie Brennen und Schmerzen.
    ZIVEREL ist ein Medizinprodukt, das zur schnellen Linderung von gastroösophagealen Refluxsymptomen
    wie Sodbrennen, Oberbauchschmerzen, Säurereflux, Reizhusten und Stimmstörung verwendet wird.
    https://www.amazon.de/Ziverel-L%C3%B6sung-zum-Einnehmen-20X10/dp/B073F1S6X2/ref=sr_1_1?
    Gibt es eventuell woanders günstiger, vielleicht kann es auch der Arzt verschreiben.

  • #24

    Chris (Montag, 23 September 2019 15:27)

    Hallo, bin auch betroffen und habe einen guten Tip für Euch: GAVISCON Advance Suspension 500 ml.
    https://www.amazon.de/GAVISCON-Advance-Suspension-500-Milliliter/dp/B00E4ZHOGK
    Flasche hält geöffnet und dunkel gestellt 6 Monate, NICHT im Kühlschrank aufbewahren.
    Ideal für die Nacht, wie ich finde.

  • #23

    Martina G. (Mittwoch, 08 Mai 2019 08:32)

    Vielen, vielen Dank für diese umfangreichen Infos. Ich muss leider jeden Tag 11 Tabletten nehmen und meine Speiseröhre brennt dauerhaft. Leider nehme ich mittlerweile schon seit Jahren Pantoprazol und....durch einen Krankenhausaufenthalt wurde, ganz beiläufig, festgestellt, dass ich einen erheblichen Vitamin B-12/Folsäure-Mangel habe. Das passt 1:1 zu Deinen Schilderungen. Hier erfährt man mehr, als von der ganzen Ärzteschaft...traurig aber wahr. Deshalb noch einmal:
    VIELEN DANK.
    Liebe Grüße

  • #22

    Erika K. (Mittwoch, 12 Dezember 2018 22:03)

    Vielen lieben Dank für diese Information. Ich habe Empfehlung bzw Tips vor etwa drei Monaten umgesetzt, da ich immer heftige Säureprobleme unter PPI hatte.

    Ich kann es kaum glaube und bin so unheimlich froh: Die Schmerzen sind weg und der Rexlux macht so gut wie keine Probleme mehr - ganz selten nur, wenn ich etwas falschen gegessen habe!!!

    Ich bin Ihnen so dankbar und sehr froh, auf Ihre Homepage gestoßen zu sein.

    Ich wünsche Ihnen nur das Beste - vor allem eine Verbesserung Ihrer gesundheitlichen Situation.

    Liebe Grüße Erika

  • #21

    Jörg Rüblinger (Dienstag, 09 Oktober 2018 01:30)

    Hallo Rosemarie,
    Der Fall ihres Vaters klingt sehr dramatisch. Ich würde da in jedem Fall nochmal mit den Ärzten in Ruhe sprechen und evtl auch eine Zweitmeinung einholen. Ihnen und Ihrem Vater alles Gute,

    Jörg Rüblinger

  • #20

    Rosemarie Voigt (Montag, 08 Oktober 2018 22:38)

    Hallo,schön das es auch anderen mit den Säureboggern schlecht geht.Ich habe einen demenzkranken Vater der sich zu nichts mehr äußern kann weder schmerzen noch kalt oder warm.Ich habe in den Jahren ein feines Gefühl für die Krankheit an meinem Vater entwickelt.Nun mal zu meinen Problem.Mein Vater bekam vor 5 Jahren das erste mal Pantoprazol verschrieben.Als er das Medikament eine Woche eingenommen hatte ,war er nicht mehr zugänglich.Starrte nur noch zur Decke und röchelte den ganzen Tag.Dadurch war es schwer ihn seine Medikation zu verabreichen.So blieb sie für 3 Tage aus.Und dann ging es meinen Vater wieder besser.Er fing wieder an zu reagieren auch mal ein Lächeln kam.Er drehte auch wieder den Kopf um in die Richtung zu schauen woher die Stimme kam die zu ihm spricht.Nun gab ich ihn auch wieder seine Medikamente.Wieder nach einer Woche ging das gleiche los.Dann hätte ich die Vermutung das es an den Bloggern liegen könnte.Habe es immer wieder abgesetzt und wieder gegeben.Und immer war es das gleicher Ergebnis.So habe ich es mehrmals mit dem Arzt besprochen.Der wollte mir partou nicht glauben.Ich habe sie meinen Vater nie wieder gegeben.Jetzt Sonntag ist mein Vater mit Magenblutung ins Krankenhaus gekommen.Sie haben mir nahegelegt das es wichtig ist das er den Magenschutz weiter bekommt.Er liegt im Krankenhaus starre und schaut nur zur Decke.Er bekommt den Magenschutz über den Tropf.Morgen werde ich es verbieten das er das Medikament bekommt.Er ist so ein lustiger ,lebensfreudiger Mensch.Trotz seiner Demenz und auch das er mich als Tochter nicht erkennt hat man sehr viel spaß mit ihm.Er haut so trockene Sprüche heraus.Manchmal habe ich Bauchschmerzen vor lachen.Wir fahren jeden Samstag und Sontag mit ihm im Auto spazieren und unternehmen viel.Das habe ich heute den Arzt erzählt.Def wölkte es mir nicht glauben.Er sagte ,,ich dachte der Mann ist vollkommen Bettlägerich.Ja das macht das Pantoprazol.

  • #19

    Jörg Rüblinger (Mittwoch, 18 Juli 2018 11:35)

    Vielen Dank für die netten Gästebucheinträge und die vielen "privaten" Mails an mich. Es freut mich, zu lesen, dass meine Tipps scheinbar sehr vielen Menschen mit Refluxproblemen geholfen haben.

    Ich habe selbst so gut wie keine Probleme mehr, auch selbst wenn ich nicht mehr ganz so konsequent in Sachen "Diät" bin. Der Säurehaushalt hat sich gut stabilisiert und wird eben nicht mehr durch "Säureblocker" ständig durcheinander gebracht. Ich bin heilfroh, dass ich mich über die Medikamentenverordnung meiner (vielen) Ärzte hinweggesetzt und auf PPIs verzichtet habe.

    Schöne Grüße und Danke auch für die Inputs und Erfahrungsberichte anderer Betroffener!!

    Jörg Rüblinger

  • #18

    Timo (Montag, 16 Juli 2018 15:06)

    Ich wollte einfach mal Danke sagen. Bin vor etwa einem halben Jahr über Ihre Seite gestolpert, nach dem ich mal wieder im Netz nach Tipps und Infos zu meinen immer wiederkehrenden nächtlichen Magenschmerzen und Refluxproblemen gesucht habe.

    Bei mir sind Magen und Speiseröhre sichtbar entzündet, aber die Ursache konnte auch nach mehreren Magen- und Darmspiegelungen nicht geklärt werden. Wenn ich beim Arzt mal wieder etwas mehr klagte als sonst, wurde einfach wieder Pantoprazol draufgeschüttet und ich wurde mehr oder weniger aus der Praxis geschoben. Dass mir das nicht hilft, wollen mir die meisten Ärzte, die ich bisher besucht habe, nicht glauben.

    Zuletzt hatte ich Pantoprazol gerade wieder mehrere Monate eingenommen, als ich hier den Tipp zu Linusit entdeckte. Habs mir in der Apotheke geholt und ehrlich gesagt mit wenig Hoffnung eingenommen, da ich schon einige Alternativen versucht habe. Aber zu meiner Überraschung hatte ich noch in derselben Nacht viel weniger Probleme als sonst. Habe das einige Tage durchgezogen und das Pantoprazol schließlich ganz ausgeschlichen.

    Inzwischen kaufe ich mir Goldleinsamen lose, das ist viel billiger. Ich schrote mir jeweils abends 2-3 Teelöffel frisch im Mörser und gieße ihn mit Wasser auf. Nach 10 Minuten kippe ich das Ganze durch ein Sieb und trinke die Tasse ca. 3 Stunden vor dem Schlafen gehen. 4 Stunden vor dem Schlafen gehen esse ich nichts mehr und wenn ich danach noch Durst bekomme, trinke ich ausschließlich Leitungswasser und das nicht direkt vor dem Hinlegen. Der Reflux ist nicht ganz weg, aber deutlich weniger und manche Nächte schlafe ich sogar durch und wache ganz ohne Probleme auf. Habe bisher kein Pantoprazol mehr eingenommen.

    Noch wichtig zu sagen, dass dies meine rein persönliche Erfahrung ist.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute und dass Ihr Gesundheitszustand möglichst lange stabil bleibt.

  • #17

    harry (Sonntag, 25 März 2018 20:31)

    Ihre am Anfang empfohlenen Tips, SUPER. Werde alles auspropieren. Ihr Ende Klang nicht so glücklich. Wünsche ihnen trotzdem viel Gesunheit und ein Dankeschön für ihren Beitrag.

  • #16

    Klaus Radke (Dienstag, 20 März 2018 12:57)

    Das kann ich nur bestätigen.
    Ärzte sind Angestellte der Pharmazie
    Konzerne Nur Kranke bringen Geld.
    3 Klassen Medizin Reiche lassen
    Sich für 30.000Euro runderneuern
    Ohne AOK ! Bleiben sie gesund
    Ein Hohn !
    Mfg !

  • #15

    Jens (Samstag, 17 März 2018 22:25)

    Hey,

    Du schreibst Du hast Aloe Vera Saft genommen.

    Saft bringt doch gar nichts, da er mit Wasser gestreckt ist. Warum probierst Du es nicht mal mit dem reinen Blattgel?

    Die eigene Herstellung ist nicht leicht da man sehr aufpassen muss das kein Aloin (wirkt abführend) enthalten ist und man nie genau weiß, wo das Aloe Blatt her kommt.

    Wenn Du willst, melde Dich gerne mal bei mir.

    Info@jens-holzhause.de

    Dann schicke ich Dir eine Übersicht über die Produkte am Markt. Es gibt auch ein Aloe Gel mit Zusatz das Dir mit dem Herzproblem helfen könnte.

  • #14

    Evelyn_SR (Samstag, 17 Februar 2018 10:22)

    Kleiner Tipp zum Schlafen Jörg:
    Besser den gesamten Lattenrost schräg stellen - also nicht nur das Kopfteil -
    ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber dann ist das runterrutschen nicht so tragisch für die Speiseröhre und für den Rücken ist die ebene Matratze auch besser.

    Bei meinem Ex hat der Lattenrost am Fußende des Bettes etwa 25 cm tiefer gestanden, am Kopfende etwa 25 cm höher als normal - das ist ein ordentliches Gefälle, man gewöhnt sich daran. Er hatte es allmählich gesteigert durch unterlegen von dicken Balken am Kopfende. Es hilft ihm sehr gut.
    Vielleicht ist es dir wenigstens eine kleine Hilfe.

    Du hast mich sehr motiviert! Vielen Dank für deine Ernährungstipps, werde jetzt auch versuchen, das endlich mal noch konsequenter einzuhalten.

    Recht gute Besserung
    und schöne Grüße aus dem Pössl-Forum von der Evelyn

  • #13

    Christian Witter (Sonntag, 11 Februar 2018 12:04)

    Hallo,
    erstmal von hier aus gute Besserung. Ich hoffe Dir geht es wegen der Herzproblematik besser.
    Vielen Dank für den Tipp mit dem Ingwer. Werde ich auch mal ausprobieren.

    Ich habe über 25 Jahre PPI zu mir genommen. Knochendichte war eine einzige Katastrophe. Ich konnte da nur mit Vit-D hochdosiert gegensteuern.
    Im Jahr 2015 war dann Schluss. Die PPI's versagten. Nichts half. Nach 1,5 Leiden und viele Kilos Verlust hatte ich die Nase voll. Ich recherchierte sehr viel im Netz und entschied mich für eine neue Therapie mit dem Namen EndoStim.
    Die Operation war im Oktober 2016 und Anfangs war alles total klasse. Was an aber bedenken muss ist, dass unser Gastrosystem sehr empfindlich ist. Mitunter kann es bis zu einem Jahr dauern, bis sich nach so einem Eingriff alles normalisiert. Bei dem einem klappt es binnen Wochen. Bei mir hatte es eben länger gedauert. Ich esse heute viel bewusster und genieße viel mehr. Wie ihr lesen könnt kann ich wieder fast alles zu mir nehmen. ich verzichte aber freiwillig auf reizende Speisen und Zutaten wie z.B viel Schokolade oder scharf gewürztes. Auch Kohlensäurehaltige Getränke nehme ich nur sehr wenig zu mir.
    Ich weiß ja nicht, ob man hier Links reinsetzen darf? Ich gebe mal Stichworte für diejenigen, die sich für meine Leidensgeschichte bzw. Therapie interessieren.
    Die Therapie wird von den Krankenkassen in Deutschland bezahlt.

    Ihr findet meine Erfahrungsberichte, wenn ihr bei google nach folgendem sucht:

    Erfahrung EndoStim med1
    (Ich bin da der laleluhh)
    oder aber
    zwerchfellbruch masterp endostim
    (Ich bin da der chrischan)

    Ansonsten gibt es eine große Gruppe Leidensgenossen bei Facebook.
    Endostim Implant for Reflux
    Dort tauschen wir uns Weltweit aus. Auch Ärzte sind dort anzutreffen.

    Meine Geschichte stellt sich aktuell gerade so dar. Ich habe nach über 25 Jahre die PPI seit 5 Wochen abgesetzt. Vorher natürlich auch ausgeschlichen. Jetzt eben begleitend wegen eines leichten Rebounds Magentee von Linusit. Da Problem ist, dass ich seitdem permanente Übelkeit habe. Auch Herzrhytmus Störungen sind seit einiger Zeit vorhanden. Ich habe dazu einen Termin im März bei einem Kardiologen.

    Ich werde wie erwähnt einmal den Ingwer testen.

    Beste Grüße
    Christian

  • #12

    Claudia Huggins (Dienstag, 30 Januar 2018)

    Ich leide selbst momentan unter einer Magenschleimhautentzündung und einer Speiseröhrenentzündung, einfach schrecklich. Danke für deinen Bericht und deine Ratschläge, werde dies auch ausprobieren,da alle pph's nicht anschlagen und mir schwer im Magen liegen.
    Dir gute Besserung und Kopf hoch. Es muss immer wieder weiter gehen!

  • #11

    Natasha (Mittwoch, 10 Januar 2018 20:25)

    Sehr geehrter Herr Rueblinger,

    Danke für Ihren sehr hilfreichen Blog. Die Tipps und Hinweise zum Omeprazole konnte ich gut gebrauchen und werden jetzt umgesetzt.
    Ich hoffe, daß es Ihnen im Neuen Jahr gesundheitlich wieder etwas besser geht.
    Ihre Fotos finde ich richtig klasse :-)
    Gruß von Natasha.

  • #10

    Frank (Sonntag, 10 Dezember 2017 20:43)

    Hallo und guten Tag,
    habe seid 2 Jahren (mal mehr, mal weniger) mit Magenschleimhautentzündungen (bedingt durch Medikamente) zu tun und das PPI (Nexium) wird ständig erhöht. Es geht mir schlecht und über Alternativen lassen die Arzte nicht mit sich reden. Habe auch das Gefühl, die Tabletten wirken immer weniger. Aktuell leide ich schon wieder 5Wochen und keine Besserung in Sicht.
    Vielen Dank für den tollen Bericht, ein Strohhalm, den ich ergreifen werde.

  • #9

    Ulrich K. (Samstag, 01 April 2017 16:35)

    Tolle Information! Vielen Dank!
    Ich nehme die PPIs schon seit 5 Jahren und mir geht es nicht gut damit.
    Ich will es mal versuchen, was du gemacht hast!

    Grüße Uli

  • #8

    Lupine123 (Montag, 27 Februar 2017 13:44)

    Mutmachender Beitrag. Habe ähnlich zu kämpfen und bin per Zufall auf die Ernährungs-Docs beim NDR gestoßen, die einen riesengroßen Aha-Effekt ausgelöst haben. Es bestärkt mich, hier zu lesen, dass eine Umstellung und bewusste Ernährung so viel Erfolg bringt, da ich ähnliche Erfahrungen gemacht habe und erstaunt bin, um wie vieles es mir jetzt besser geht - ganz ohne Medikamente. Mein Arzt hatte mir zwar 60 € für eine Ernähungsberatung abgeknöpft, mir jedoch nicht einmal ansatzweise das vermittelt, was so offensichtlich tatsächlich bei Reflux und Speiseröhrenentzündung hilfreich ist..
    Vielen Dank für die Schilderung + viele Grüße